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Willkommen in der Flanderstraße

Welschnonnenkirche Trier

Buchvorstellung in Welschnonnen

„Luxemburg und die Deutschen –Ein Kaleidoskop schicksalhafter Begegnungen“

am 27.04.2022, um 19:00 in der Welschnonnenkirche Trier

Helga Werner, Autorin, Choreographin und Autorin aus Luxemburg stellt ihr neues Buch: „Luxemburg und die Deutschen –Ein Kaleidoskop schicksalhafter Begegnungen“ vor. Darin beschreibt sie anhand von Fakten und Erlebnisberichten das Leben der Menschen diesseits und jenseits der Grenzen. Der Kulturjournalist Dr. Martin Möller interviewt die Autorin in gewohnt lebendiger Art.

Eine Veranstaltung der KEB und des Verein Trierisch in Kooperation mit dem Förderverein Welschnonnenkirche Trier e.V. 

Kammermusikkonzert des Philharmonischen Orchesters Trier in der Welschnonnenkirche

Woodwind Experience

90 Besucher folgten heute den Werken von Ludwig van Beethoven, Peter Tsschaikowsky, Scarlatti, Ravel und anderen. 

Die fünf Musiker hatten ein vielseitiges und spannendes Programm zusammengestellt, das die Gäste faszinierte.  

Flöte: Mandryka Müller, Christian Ruhnke, Klarinette: Michael Corde, Martin Form, Max Ziehesberger

Verein der Gästeführer Trier und Region e.V. fördert die Arbeit des Fördervereins Welschnonnenkirche Trier e.V.

Spende für die Welschnonnenkirche

"Mit Leib und Seele" - unter diesem Motto stand der Weltgästeführertag 2022, an dem sich auch der Verein der Gästeführer Trier und Region e.V. mit einem interessanten und informativen Programm beteiligte. Die Führungen sind kostenlos, mit Spenden die die Teilnehmer geben, fördert der Verein kulturelle Initiativen. Zu unserer großen Freude wurde in diesem Jahr der Förderverein Welschnonnenkirche Trier e.V. ausgewählt! Wir setzen die Spende sowohl für unsere Kulturarbeit in der Welschnonnenkirche ein als auch zur Finanzierung der neuen Beleuchtungsanlage für die Kirche. Das neue Licht ist der Beitrag des Fördervereins Welschnonnenkirche Trier e.V. zur Innenraumsanierung, die die Marianische Bürgersodalität Trier verantwortet. 

Zur Scheckübergabe durften wir Anke Reichelt und Walter Schneider vom Vorstands des Vereins der Gästeführer Trier und Region e.V. in der Welschnonnenkirche begrüßen. 

 

Lichtdesigner Walter Bamberger und sein Team installieren die neue Beleuchtung in der Trierer Welschnonnenkirche

Neues Licht in Welschnonnen

Ende März haben Walter Bamberger und sein Team die neuen LED-Leuchten installiert. Wir sind begeistert von dem Ergebnis! 

Hier einige Eindrücke von dem Abend!

Konzert in der Welschnonnenkirche Trier

Es geht wieder los!

Liebe Freunde der Welschonnenkirche!

Es geht wieder los! - nach mehr als zwei Jahren Corona- und baubedingter Pause findet am Sonntag, 24. April 2022 wieder ein Konzert in der Welschnonnenkirche statt. Wir freuen uns, Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Trier in der frisch renovierten Welschnonnenkirche begrüßen zu dürfen: 

Sonntag, 24. April 2022 um 16 Uhr in der Welschnonnenkirche Trier, Flanderstraße 1

2. Kammerkonzert - Woodwind Experience

mit Werken von Ludwig van Beethoven, Howard J. Buss, Colin Cowles, Aaron Fazekas, Peter Tschaikowsky

Klarinette: Mandryka Müller, Christian Ruhnke

Flöte: Michael Corde, Martin Form, Max Ziehesberger

Karten gibt es über die Seite des Theaters Trier (hier klicken)

Herzlich Willkommen in der Welschnonnenkirche!

 

Was passiert eigentlich in Welschonnen...?

Innenraumsanierung der Welschnonnenkirche

... das wird sich so mancher fragen, der die Flanderstraße entlang geht. 

Nach Ostern 2021 begann die Innenraumsanierung in der Welschnonnenkirche. Und wie so oft bei alten Gebäuden blieb es nicht bei Ausbesserungs- und Malerarbeiten. Es zeigten sich Risse in den Gewölben und am Übergang der Gewölbe zur Wand. Die Statiker konnten letztlich Entwarnung geben, lediglich über der Nonnenempore wird ein Anker eingezogen, um weiteren Schäden vorzubeugen.

So stehen auch nur noch auf der Empore Gerüste und man erhält einen ersten Eindruck, wie sich der Kirchenraum mit neuem Anstrich zeigen wird. Ja, Welschnonnen ist noch Baustelle, aber wir sind zuversichtlich, dass wir im Frühjahr 2022 die kleine Barockkirche in neuem Glanz erleben können. 

Die nächsten Konzert- und Kulturveranstaltungen sind bereits geplant und wir freuen uns, die Kirche bald wieder als Gottesdienst- und Kulturort zu erleben. Sobald wir konkrete Termine haben, werden sie auf unserer Website, auf Facebook, Instagram und über unseren Newsletter (Newsletter-Anmeldung über welschnonnenkirche(at)gmx.de) kommuniziert.

Einen Einblick, wie es gerade in der Welschnonnenkirche aussieht zeigen die Fotos in der Galerie. 

"Gott sei eure ganze Liebe"

Vor 400 Jahren starb die Selige Alix Le Clerc

Am 9. Januar 2022 fand ein Gedenkgottesdienst in der Trierer Welschnonnenkirche statt.

Vor 400 Jahren starb die Selige Alix Le Clerc, die Gründerin der Congregatio Beatae Mariae Virginis («Welschnonnen»)

Von Marc Jeck, Luxemburg

Die Bipolarität Frau und Mann ist bei Klostergründungen keineswegs zu unterschätzen. Man denke nur an das ”Tandem” Theresia von Avila und Johannes vom Kreuz. In unserer Großregion ist ein Stifterpaar von besonderer Bedeutung: Pierre Fourier (1565-1640) und Alix Le Clerc (1576-1622), wobei die Ordensfrau hinter dem Pfarrer von Mattaincourt hierzulande etwas in Vergessenheit geraten ist. Anlässlich des 400. Todestages der Seligen Alix Le Clerc, die als Initiatorin des wohl ersten europäischen Bildungsmodells für die weibliche Jugend gilt, sprach PAULINUS mit Schwester Dorothea Kuld aus dem Orden der Augustiner Chorfrauen der Congregatio Beatae Mariae Virginis über die Mutter der „Welschnonnen“.

„Die Grundinitiative geht von Alix aus. Sie hatte den Gedanken eine Ordensgemeinschaft zu gründen, um ‚alles Gute zu tun, das möglich ist’“, so Schwester Dorothea Kuld über die Rolle  der am 9. Januar 1622 in Nancy verstorbenen Alix Le Clerc bei der Gründung der Congregatio Beatae Mariae Virginis, die in Trier wegen der „welschen“ Herkunft des Ordens als „Welschnonnenkloster“ bekannt wurde. „1598 entstand in Lothringen die erste Schule. Die Niederlassung 1640 in Trier hatte Alix Le Clerc nicht mehr erlebt“, erzählt die „Welschnonne“ Dorothea Kuld, die an den ordenseigenen Gymnasien in Offenburg und Essen Deutsch, Latein und Geschichte unterrichtete und sich seit geraumer Zeit mit der Historie des Trierer Welschnonnenklosters befasst.   

Alix Le Clerc wurde bereits zu Lebzeiten als „Heilige“ bezeichnet, und dennoch wurde sie - anders als Pierre Fourier, der 1730 selig- und 1897 heiliggesprochen wurde - sehr spät – 1947 -  seliggesprochen. Schwester Dorothea Kuld nennt verschiedene Gründe: „Alix Le Clerc und Pierre Fourier waren nicht primär als Stifterpaar unseres Ordens im Bewusstsein der Menschen. Pierre Fourier war über Lothringen hinaus bekannt. Alix’ Grab lag innerhalb der Klausur des Klosters in Nancy, der Sarg war seit der Französischen Revolution verschollen. Zwar stand sie in großem Ansehen, hatte jedoch nach damaligem Kirchenrecht nur Leitungsfunktion als Oberin ihres Klosters. Gleich nach ihrem Tod wurden Unterlagen im Hinblick auf die Seligsprechung gesammelt. Die politischen Gegebenheiten und die oft schwierige Situation der Klöster hinderten aber die Einleitung des Seligsprechungsprozesses“.

Und dennoch gilt die 1576 in Remiremont geborene Alix als eine der wichtigsten Akteure der Gegenreformation in der Großregion. Das aus einem wohlhabenden Hause stammende Mädchen zeichnet sich aus durch „ihre sanften Sitten, ihren lebhaften Charakter und die Schönheit ihrer Züge“. Damals schon, da sie den Ordensberuf in sich emporkeimen fühlt, erkennt sie, dass Gott sie vor allem dazu bestimmt hat, die christliche Heranbildung der weiblichen Jugend zu fördern. „Alix genügte das oberflächliche Leben nicht, das sie als Jugendliche führte. Offen für die Frage nach Lebenssinn erkannte sie ihren Weg und ging ihn gegen alle Widerstände im Vertrauen auf Gottes Hilfe. In Bildung und Erziehung sahen Alix und ihre Mitschwestern die Möglichkeit, junge Menschen ganzheitlich zu fördern, ein Engagement für die Erneuerung der Kirche sowie der Gesellschaft aus christlichen Werten“ erklärt Schwester Dorothea Kuld, die nach ihrem Abitur in den Orden der Augustiner Chorfrauen der Congregatio Beatae Mariae Virginis eintrat.

’Gott sei eure ganze Liebe’, so schließt der einzige von Alix erhaltene Brief. Ein Ausdruck der Hingabe an Gott, aus ihm und in ihm lebt und wirkt sie“, so die „Welschnonne“ aus Essen über das Lebensmotto der Alix Le Clerc. Als besondere Herausforderung für das Bildungsnetzwerk der „Welschnonnen“, das heute weltweit Schulen betreibt, sieht Schwester Dorothea die „weit verbreitete Beliebigkeit und Unverbindlichkeit in allem sowie der Egotrip. Katholische Bildungseinrichtungen bemühen sich um Erziehung zu Unterscheidungsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Toleranz, Achtung vor jeder Person und Engagement in Kirche und Gesellschaft“, so Schwester Dorothea Kuld, die übrigens das erste weibliche Mitglied der Marianischen Bürgersodalität Trier 1610 e.V. (MBS) ist. Als Besitzerin der Trierer Welschnonnenkirche hat sich die MBS Trier dem Erbe der Welschnonnen verpflichtet.

Im Schatten von Pierre Fourier: Im Mai 1947 wird Alix Le Clerc in Rom selig gesprochen. Drei Jahre später entdeckt man bei Umbauarbeiten in Nancy die Gebeine der Seligen Alix Le Clerc, die weitaus weniger oft ikonografisch dargestellt ist als ihr spiritueller Vater Pierre Fourier. 2008 wird eine Kopie eines Gemäldes in der Trierer Welschnonnenkirche aufgehängt, das der lothringische Hofmaler Claude Deruet im Todesjahr der Seligen Alix Le Clerc gemalt hat.

Gerüste und Staub - Bauarbeiten in der Welschnonnenkirche

Innensanierung der Trierer Welschnonnenkirche

Was ist eigentlich in der Welschnonnenkirche los...

Noch immer laufen die Bauarbeiten zur Innensanierung. Die Reinigung und Sanierung der Wände ist weitestgehend abgeschlossen, Leitungen für die neue Beleuchtungsanlage sind bereits verlegt, die Maler arbeiten. Aber es wird noch etwas dauern, bis wir wieder zu Konzerten in die Kirche - dann in neuem Glanz - einladen können.

Und so sieht es aktuell aus: Gerüste, Folie und Staub überall...

Innenraumsanierung der Welschnonnenkirche

Neue LED-Innenbeleuchtung

Preisgekrönte Lichtdesigner haben eine neue Innenbeleuchtung der Trierer Welschnonnenkirche geplant. Im Zuge der gerade laufenden Innenrenovierung der Kirche wird die neue LED-Beleuchtung realisiert werden. Für programmierbare Lichtinszenierungen ist eine spezielle Lichtsteueranlage für Architekturbeleuchtung vorgesehen, die über ein Touchpanel bedient wird.

Das gesamte Projekt setzt sich zusammen aus

- Lichtplanung durch Ingenieure Bamberger GmbH & Co. in Pfünz bei Eichstätt
- Herstellung der Sonderleuchten
- Installieren durch Elektrofachfirma. 

Die Ingenieure Bamberger planten bereits Innenbeleuchtungen u.a. im Kölner Dom, der Dresdner Frauenkirche, dem Münchner Lenbachhaus und dem Ulmer Münster. Für letzteres erhielten sie im Jahr 2018 den Deutschen Lichtdesignpreis und den internationalen "Lighting Design Award" in London. Außenbeleuchtungen machte die Firma für das Schloss Neuschwanstein, das Kloster Eberbach und die Steinerne Brücke in Regensburg.

Der Förderverein Welschnonnenkirche trägt zur Innenrenovierung der Kirche bei, indem er die Finanzierung des Orgelschutzes und der neuen Innenbeleuchtung betreibt und übernimmt. Die kostspielige Beleuchtung ist nur dank eines großzügigen Spenders möglich, der die Hälfte der Kosten trägt. Für die zweite Hälfte sucht der Förderverein noch tatkräftige Helfer. Danke schon jetzt für Ihren Einsatz!

Wenn Sie dieses Projekt mit einer Spende fördern möchten, ist das möglich unter dem Stichwort "Beleuchtung Welschnonnenkirche" unter der Bankverbindung:

Förderverein Welschnonnenkirche Trier e.V.
IBAN DE10 3706 0193 3010 3990 16
BIC: GENODED1PAX (Pax-Bank)


Einhausung der Orgel zum Staubschutz

Baustelle Welschnonnenkirche

Die Orgelbaufirma Rainer Müller aus Merxheim hatte den Auftrag, die Orgel staubdicht zu verpacken. Und wir hatten das Ok der Mitarbeiter, den Aufbau des Gerüsts im Zeitraffer filmen zu dürfen. Nachdem das Gerüst stand, entnahm man die Prospektpfeifen und baute Pedal und Orgelbank ab. Das Orgelgehäuse wurde in dicke Folie eingepackt und verklebt, so dass der Staub nicht in das Instrument ziehen kann.

Baustelle Welschnonnenkirche

Lange geplant - nun wurde die dringend notwendige Sanierung des Innenraums der barocken Kirche in Angriff genommen. Die wertvolle Orgel wurde von Orgelbau Rainer Müller gesichert und am Osterdienstag 2021 begann die Firma Dieter Hennen aus Pellingen mit der Aufstellung des Gerüstes. Die Restauratoren der Firma Mrziglod aus Tholey haben kurze Zeit später die Arbeiten am Gewölbe, den Innenwänden und den Strebepfeilern aufgenommen.
Eine Fotogalerie, die laufend ergänzt wird, informiert Sie über den Fortgang der Arbeiten.
Wir alle sind schon sehr gespannt auf den "frischen" Innenraum, aber bis dahin ist noch einiges zu tun.