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Glockenguss und Glockenmusik

und das Trierer Domgeläut auf Liste des immateriellen UNESCO-Kulturerbes. Vortrag von Dr. Christophe Coulot, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Mainz.
Dr. Christophe Coulot
Datum:
Samstag, 28. März 2026 19:00 - 20:00

Eintritt frei ♦ Spenden erbeten

Geigenbau im italienischen Cremona, Yoga aus Indien, Bootsbau in Indonesien – sie alle gehören zum von der UNESCO anerkannten Immateriellen Kulturerbe. Seit 2025 gehören auch Glockenläuten, -spielen und -gießen dazu. Sie zählen zu den lebendigen Traditionen, die Handwerk, Musik und kulturelle Bedeutung vereinen. Glocken begleiten seit Jahrhunderten religiöse, gesellschaftliche und feierliche Anlässe; ihr Klang prägt den Alltag vieler Menschen.  Das Glockengießen ist ein jahrhundertealtes Handwerk mit Techniken, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. 

Dr. Christophe Coulot wurde in Dijon geboren und wuchs in Trier-Euren auf. Der promovierte Archäologe veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zur Trierer Stadtgeschichte. Nach einer Tätigkeit im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege München ist er nunmehr Mitarbeiter für Dokumentation und Denkmalkartierung in der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz in Mainz und zudem staatlicher Orgelsachverständiger für das Bundesland.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei; Spenden zugunsten der Welschnonnenkirche sind erbeten.